Zink ist das dreißigste Element des Periodensystems der Elemente. Es gehört zu den Übergangsmetallen. Unser Körper benötigt es in Spuren, damit wichtige biochemische Prozesse im Organismus ablaufen können. Für die Heilung entzündungsbedingter Hautkrankheiten wie Akne oder auch Neurodermitis ist die Erneuerung der Hautzellen sowie die Stärkung des Immunsystems wichtig. Ohne, bzw. mit zu wenig Zink finden diese Vorgänge jedoch nur schleppend oder schlimmstenfalls gar nicht statt.
Akne- Patienten haben meist einen zu niedrigen Zinkspiegel
Medizinische Studien belegen, dass von Akne geplagte Menschen deutlich weniger Zink als gesunde Menschen im Blut sowie in der Haut aufweisen. Es hat sich weiterhin erwiesen, dass dass eine Zinktherapie ähnliche gute Resultate bei Akne erzielt wie die Behandlung mit Antibiotika.
Ernährung spielt wichtige Rolle für die Zinkaufnahme
Das Spurenelement Zink wird nicht vom menschlichen Körper bereit gestellt, sondern muß mit der Nahrung aufgenommen werden. Gerade für Menschen, die Akne leiden, ist die richtige Ernährung folglich bedeutsam. Aber auch vorbeugend empfielt sich eine ausgewogene Ernährung, um Akne sowie deren unangenehme Folgeerscheinungen wie Aknenarben zu vermeiden.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfielt folgende Tagesmengen in Milligramm:
- Teenager: 10mg
- Frauen: 12mg
- Männer: 15mg
- Säuglinge: 05mg
Nahrungsmittel mit einem hohen Zinkanteil sind:
- "Rote Fleischsorten" wie Rindfleisch, Schweinefleisch, Lammfleisch, Kaninchen- und Hasenfleisch, Hirsch- und Rehfleisch, Wildschweinfleisch
- alle Vollkornprodukte
- Backwaren, die auf der Grundlage von Sauerteig hergestellt werden
- Walnüsse
- Meeresfrüchte
- Linsen
- grüner Tee
Bei starker Unterversorgung mit Zink kann bei Akne natürlich auch auf entsprechende Präparate zurück gegriffen werden. Langfristig emphielt sich jedoch immer die Anpassung der Essgewohnheiten.
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