Die Evolution lässt grüßen! Der Sozialpädagoge Professor Dr. Manfred Hassebrauck von der Universität Wuppertal offeriert in der Studie „Wer sucht wen? Partnerpräferenzen und Partnerideale“ Ergebnisse zu den Paarungswünschen von Männlein und Weiblein. Einige erstaunliche Resultate kommen da zum Vorschein. Erstaunlich, weil Männern in Zeiten von Gleichberechtigung und (teilweise nervig übertriebenem) Feminismus a la Alice Schwarzer nun schon seit Jahrzenten eingeredet wird, dass die heutige, moderne, eben emanzipierte Frau unabhängig vom Mann ihr Dasein fristen will und kann. Obwohl die Realität vielen Männern völlig entgegengesetzte Konstellationen vorlebt, begannen viele das aufgedrängte, emanzipierte Frauenbild zu verinnerlichen, auch wenn ein leichtes Gefühl der Ungläubigkeit im Bauch zurück bleibt. Anderweitige Meinungen, wie etwa die der Diplom Psychologin Beate Kricheldorf werden von deutschen Massenmedien mit Vorliebe zerpflückt. Vom Manne abhängige Weibchen passen so gar nicht in unser High- Tech Gesellschaft. Oder doch?
Prof. Hasselbraucks Studie kommt zu dem Schluss, dass auch heute, oder vielleicht gerade heute, die Mehrheit der Frauen auf das Geld des Mannes schielt und nach sozialer Absicherung sowie gesellschaftlichem Status durch den männlichen Partner strebt. Während Männer sich in erster Linie erotische, aufregende und vor allem nach subjektivem Empfinden schöne Frauen wünschen, hat die Mehrheit der Damen hierzulande ganz andere Maßstäbe an einen Mann. Hier kurz einige Fakten:
- Lediglich 38 Prozent der Frauen würden einen Partner aktzeptieren, der weniger als sie selbst verdient
- Über 90 Prozent der Männer würde es hingegen nichts ausmachen, wenn ihre Partnerin weniger Geld verdient als sie selbst
- 57 Prozent der Frauen haben ein Problem damit, wenn ein Mann ein niedrigeres Bildungsniveau hat
- 87 Prozent der Männer hätten mit dem Bildungsniveau ihrer Partnerin hingegen umgekehrt keinerlei Probleme
62 Prozent der Frauen würden der Studie zufolge also keinen Partner wählen, der weniger verdient als sie selbst. Das finde ich höchst erstaunlich. Was ist denn, wenn Mann während der Partnerschaft Einkommens- Einbußen, vielleicht wegen Krankheit oder Berufsunfähigkeit, hinnehmen müsste? Rangiert der materiell fixierte Frauenteil ihre männlichen Partner dann aus?
Es scheint jedenfalls immer noch ein großes weibliches Bedürfnis nach Absicherung durch den Mann zu bestehen. War in grauer Vorzeit die körperliche Überlegenheit des Mannes gegenüber seinen Geschlechtsgenossen klares Merkmal für einen guten Ernährer und Beschützer, ist Bildung, Job und Geld an diese Stelle getreten. Tja meine Herren, da heißt es immer fleißig Karriere machen, wer bei der Mehrheit der Weiblein einen Fuß in die Tür bekommen will. Aber naja, für den Rest bleiben ja auch anderweitig orientierte Damen übrig
Naja, von der Evolution her betrachet, sind wir gerade 1 Sekunde vom Urmenschen und alten Verhaltensmustern entfernt ;-)
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