Mathe ist der Nachhilfe Renner

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Mathematik ist für  viele Bundesdeutsche eine Qual. Nicht nur für Schüler, sondern auch für Erwachsene. Die hohen Abrecherquoten in  mathematiklastigen Studiengängen wie Informatik, Physik und Ingeneurswissenschaften sind  zu einem großen Teil auf mangelnde  Mathematik- Kompetenzen zurückzuführen. Die Politik reagiert ihrerseits nun- und das europaweit- gegen dieses Problem, indem das EU-Projekt "Math-Bridge - European Remedial Content for Mathematics" eingeführt wird.

Reue bei Erwachsenen

Laut einer Studie der "Stiftung Rechnung" aus Quickborn bereut es etwa jeder vierte Erwachsene, in seiner Schulzeit nicht mehr für sein mathematisches Leistungsvermögen getan zu haben, denn häufig benötigt man eben doch diverse Mathematik im Berufsleben. Zirka 20 Prozent der Erwachsenen gaben an, Mathestoff im Laufe des beruflichen Werdeganges nachholen zu müssen oder nachgeholt zu haben. Nachhilfe für Erwachsene ist angesagt.

45 Prozent aller Nachhilfe Schüler kommen wegen Mathe

Rund 45 Prozent aller Schüler, so die Schätzung von Experten, suchen ein Nachhilfe Institut wegen schlechter Leistungen in Mathematik auf.
Ich muss sagen, dass überrascht mich gar nicht. Während meines Studiums habe ich selber Nachhilfe in Mathematik, Physik und Chemie gegeben. Rückblickend würde ich sagen, dass sieben bis acht von zehn anfragenden Eltern Mathe Nachhilfe für ihre Kinder wollten.

Meine persönlichen Erfahrungen mit Nachhilfe in Mathe, bzw. Nachhilfe allgemein sind, dass hinter dem Leistungsdefizit vieler Kinder weniger ihr geistiges Leistungsvermögen steckt, sondern vielmehr  persönliche Probleme, verursacht durch verschiedene Umstände, häufig jedoch durch zu hohen Leistungsdruck seitens der Schule, aber auch durch extrem ehrgeizige Eltern. Ich errinnere mich noch sehr gut an einen Schüler vom Gymnasium, der eine wahre "Mathe- Phobie" entwickelt hatte. Laut seiner Mutter begriff er angeblich Mathematik schlecht. Als ich das erste Mal zum Einzelunterricht erschien, zitterte der arme Junge fast 10 Minuten lang dermaßen, dass er nicht in der Lage war, sein Mathebuch aufzuschlagen. Nach dem vierten Einzelunterricht war klar, dass sein eigentliches Problem der elterliche Druck war, dem der Schüler kaum standhalten konnte.

Einzelunterricht ist effektiver als Gruppenunterricht

Der große Vorteil an Einzelunterricht ist, dass ein motivierter und qualifizierter Nachhilfe- Lehrer auch solche Probleme viel besser erkennt und berücksichtigen kann. Nachhilfe im Einzelunterricht ist meines Erachtens viel effektiver als Gruppenunterricht. Wer also über Nachhilfe nachdenkt, sollte sich bei einem entsprechenden Anbieter wie beispielsweise keepschool.de informieren. In meinem kurz erläuterten Beispiel kam der Schüler binnen von 4 Monaten von einer 5 auf eine 2 in Mathe. Das hätte wahrscheinlich niemals funktioniert, wenn mir die persönlichen Umstände im Gruppenunterricht verborgen geblieben wären.

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