Das weltgrößte Auktionshaus ebay verzeichnete im vergangen Jahr 2009 nun wieder Umsatz- Zuwächse. 8,7 Milliarden Dollar setzte der Internetkonzern um und erwirtschaftete einen Gewinn von 2,4 Millarden Dollar. Auf Grund dieser positiven Zahlen könnte man nun schnell auf den Gedanken kommen, das es mit der Auktionsplattform nach seiner Talfahrt wieder aufwärts geht. Doch betrachtet man die Umsatzkonstellation, ergibt sich schnell ein ganz anderes Bild.
Skype Verkauf schlägt kräftig zu Buche
Ein maßgeblicher Anteil am starken Umsatzzuwachs bedingt allein der Verkauf der Internettelefonie- Tochter "Skype" an eine Investorengruppe, der auch Netscape Gründer Marc Andreessen angehört. Über die exakte Verkaufssumme gibt es gegenwärtig unterschiedliche Aussagen. "Fokus Online" spricht beispielsweise von 1,4 Millarden Dollar Erlös, die "ARD" von 1,9 Milliarden Dollar. Skype wurde nicht vollständig verkauft, sondern ein Anteil von 70%. Die verbleibenden 30% hält ebay nach wie vor.
Wachstum auch durch Paypal
Die Einnahmen des ebay- Zahldienstes Paypal steigerten sich um 28 Prozent auf 795 Millionen Dollar. Nach Angaben des ebay Chefs John Donahoe (Foto) tätigten Paypal Kunden im vergangenen Jahr erstmals Überweisungen mit einem Volumen von über 20 Millarden Dollar.
Vor allem Festpreis- Angebote sind gefragt
Auf der Online Plattform selbst gibt es zwar ebenfalls Zuwächse, jedoch sind dafür in erster Linie die Festpreisangebote verantwortlich, erklärt Donahoe und sieht darin auch die besseren Zukunftschancen. Dem stetig wachsenden Trend bei Kunden, via Internet (Neu)waren zu konsumieren, will ebay - auch mit Blick auf die überaus erfolgreiche Strategie von Amazon- wohl nicht hinterher laufen. Und so läuft "spiegel.de" zufolge der Umbau des Auktionshauses zu einer Handelsplattform mit verstärkt professionellen Verkäufern und Neuwaren zu Festpreisen bereits auf Hochtouren. Die klassische private ebay Auktion mit Flohmarkt- Charakter scheint auszudienen. Und in der Tat hat es den Anschein, dass sich ebay seit einiger Zeit nicht mehr sonderlich um seine Privat- Versteigerer bemüht. Die ebay- Foren sind voll mit Postings wütender Verkaufer. Vor allem das entzogene Recht der Versandgebühren für bestimmte Produktgruppen sorgt für Unmut. Verständlich, denn der 1 Euro Artikel mit 3 Euro Versandkosten + Verkaufsaufwand wird wirtschaftlich natürlich zur Farce. Ein Schelm ist, wer hier an Selektion denkt ;)
Bildnachweis: Pressefoto ebay.de | John Donahoe, President & CEO ebay inc.
Also ich kauf schon lange nichts mehr bei Ebay. Hab zu viel Ärger mit unseriösen Verkaufern da gehabt. Da bestell ich lieber bei Amazon oder kauf auf alt hergebrachte Weise vor Ort im Handel. Ist mir zuverlässiger. Bei Amazon gibts ja auch gebrauchte Sachen un die sind bis jetzt immer angekommen
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