Coole Drupal Designs

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Ich bin großer Fan von Drupal, welches ich bei den Open Source Content Management Systemen bevorzuge. Auch für Weblogs, wenngleich diese Kategorie Websites  von Wordpress dominiert wird. Aus Sicht eines reinen Anwenders hat Drupal jedoch zwei Nachteile: Erstens ist die Lernkurve sehr steil und zweitens gibt es längst nicht so viele hervorragende Themes, also Templates, wie für Wordpress oder Joomla!.

Nun, Drupal zu erlernen wird wahrscheinlich auch in Zukunft nicht leichter werden, da es ein sehr komplexes CMS und Framework ist. Hat man es jedoch einmal durchschaut, ist es schlichtweg genial. Gerade als Entwickler hat man nahezu unendliche Möglichkeiten, eine Web Präsenz auch auf sehr spezielle Anforderungen zuzuschneiden. Und dafür muss man nicht einmal unbedingt coden. Über 4000 Module decken zur Zeit alle gängigen Website- Funktionen ab. Reicht dies nicht aus oder erfüllt ein Modul nicht den gewünschten Zweck, programmiert man mit PHP ein eigenes Modul.

In Punkto Webdesign für Drupal tut sich allerdings mittlerweile etwas. Ich finde immer häufiger sehr gute Drupal Designs im deutschsprachigen Netz, woraus ich schließe, dass sich mit wachsender Verbreitung und Beliebtheit von Drupal auch mehr professionelle Webdesigner mit der Drupal Template Engine auseinandersetzen. Gerade gestern bin ich über ein cooles Design eines Beauty und Kosmetik Studios aus Hamburg gestoßen. Obwohl die Farben überhaupt nicht mein Ding sind, finde ich das Layout sehr gelungen. Wer übrigens HTML und CSS mäßig nicht so auf Handarbeit steht, sollte sich unbedingt einmal Artisteer ansehen. Artisteer ist mehr als ein Editor a la Deamweaver und vermag Drupal, Joomla!, Wordpress und Blogger Templates zu erstellen. Ach ja, HTML Templates für statische Seiten lassen sich damit ebenso spielend entwickeln. Ich hab mir mal die Testversion runtergeladen und es ausprobiert. Eigentlich halte ich nicht viel von automatisierter Code Generierung und schreibe HTML, CSS, JavaScript, PHP und Perl immer noch von Hand.  Das kann sich in Zukunft allerdings ändern. Einmal in Artisteer eingefuchst kann man Designs und Layouts entwerfen und Bereiche für bestimmte Funktionen definieren. Dann exportiert man sein Werk nur noch für das entsprechende CMS System und raus kommt ein fertiges Theme/Template. Man braucht nicht mal zwingend ein Grafikbearbeitungsprogramm und der Quellcode ist durchaus akzeptabel. Spart schon ne Menge Zeit und funktioniert wunderbar. Den Preis von knapp 50 US Dollar für die "Heimversion" und knapp 130 US Dollar für die professionell Version halte ich in Anbetracht des Leistungsumfanges und der enormen Flexibilität geradezu für lächerlich gering. 

 

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